Ithaka - Journal für Terroirwein, Biodiversität und Klimafarming

Biodiversität steht als Synonym für die Wiederherstellung eines ausgewogenen Lebensraumes, in dem Reben nicht auf Kosten der Umwelt, sondern in Symbiose mit ihrer Umwelt gedeihen. Biodiversität steht nicht nur dafür, zahlreiche andere Pflanzen und Kleintierarten im Rebberg zu fördern, sondern auch für gesunde, aktive Böden zu sorgen, klimaneutral zu wirtschaften, die Gesundheit der Arbeitskräfte zu schützen, innovativ die kultur-historische Verpflichtung des Weinbaus zu erfüllen.
Klimafarming: Durch landwirtschaftliche Mittel dauerhafte Karbonsenken schaffen und somit für die Reduktion klimaschädlicher Gase in der Atmosphäre zu sorgen.
aktuelle Beiträge
Bio-Biokohle oder Nichtbio-Biokohle?
Die Hoffnungen in die Biokohle nehmen mitunter schon fast religiöse Züge an. Doch um das enorme Umweltpotential der Biokohle tatsächlich zu nutzen, braucht es von Beginn an hohe Qualitäts- und Umweltstandards. Das Schweizerische Biokohle...
Biologische Heißzonen ? Teil 1: Biodiversität der Städte rettet Natur vor der Landwirtschaft
Während auf dem Land das Bienensterben immer katastrophalere Ausmaße annimmt, erfreuen sich derweil die Bienen in unseren Großstädten bester Gesundheit und bringen hohe Erträge. Den Menschen geht es ähnlich: In modernen Städten ist die...
Literaturhinweise: Die Kunst gezielter Oxidation ? Teil 3: Sauerstoff im Weißwein und oxidative Alterung
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Quellenangaben für den Artikel:
Die Kunst gezielter Oxidation ? Teil 3: Sauerstoff im Weißwein und oxidative Alterung
1. Baro A.L., Quiros Carrasco J.A. (1977): Les conditions de formation des aldéhydes dans les...
Die Kunst gezielter Oxidation ? Teil 3: Sauerstoff im Weißwein und oxidative Alterung
In den verschiedenen Phasen der Weinbereitung zeigt der Zutritt von Sauerstoff unterschiedliche Auswirkungen auf das Produkt, welche dem oberflächlichen Betrachter teilweise widersprüchlich erscheinen mögen. Nicht immer führt er zu einer der...
Bürgerbewegung gegen Klimawandel
In der Steiermark haben sich sechs Gemeinden zu einer Ökoregion zusammengeschlossen. Ziel ist nicht nur die Energieversorgung aus erneuerbaren Ressourcen, sondern eine ökologische Kreislaufwirtschaft ohne Abfälle. Nach dem Vorbild der Terra Preta...
Biokohle statt Nahrungsmittel?
Für manche Bauern im Kongo lohnt sich das Abholzen von Wäldern mehr als der mühsame Ackerbau. Das Holz wird zur Gewinnung von Holzkohle verwendet. Doch anstatt in den nährstoffarmen afrikanischen Böden für erhöhte Fruchtbarkeit zu sorgen, wird die...
Naturwein ? bloße Mode oder Kunst ?
Wein ist Geschmackssache. Geschmackliche Vorlieben aber sind nicht nur genetisch vorbestimmt, sondern werden stark durch Gewöhnung und (mangelnde) Erziehung beeinflusst. Natürlich produzierte Weine haben in dieser Hinsicht einen mitunter schweren...
1. Deutsche Biokohle Symposium
Anfang Juli 2010 fand in Bayreuth ein erstes deutschsprachiges Symposium über Biokohle statt. Auf Einladung des berühmten Terra Preta Entdeckers, Bruno Glaser, kamen über 100 Vertreter von Wissenschaft, Industrie, Landwirtschaft und Politik...
Klimawandel ohne Mensch?
Häufig erhalten wir in letzter Zeit auf unsere Artikel verschiedenste Kommentar und Zuschriften, in denen die Debatte über die Klimaerwärmung als eine üble Intrige des Weltkapitalismus hingestellt wird. Die Ithaka-Redaktion teilt diese Einstellung...
Literaturhinweise ? Die Wirkung von Sauerstoff auf die Gärung
1. Blateyeron, L., Julien, A., Sablayrolles, J.M.: Stuck fermentations: O2 and nitrogen requirements. Importance of optimizing their addition. In: Inoculation rate and nutritional aspects. Les entretiens scientifiques Lallemand, No. 8, Lallemand...